Helmut Kohl CDU, 1990 / 1998 / 2005.
Willy Brandt SPD, 1986.
Oskar Lafontaine SPD, 1998..
Gerhard Schröder, SPD, 1998.
Johannes Rau, SPD, 1987.
Helmut Schmidt, SPD, 1994.
Norbert Blüm, CDU, 1998.
Joschka Fischer, Die Grünen, 1998.
Edmund Stoiber, CSU, 2002.
Rudolf Scharping, SPD, 1994.
Gregor Gysi, PDS, 1998.
Angela Merkel, CDU, 2005 / 1994 / 2009.
Gerhard Schröder, SPD, 2005.
Gregor Gysi, Die Linke, 2005.
Guido Westerwelle, FDP, 2005 / 2009.
Franz Müntefering, SPD, 2005 / 2009.
Frank Walter Steinmeier, SPD, 2009.
Jürgen Trittin, Die Grünen, 2009.
Franz Josef Strauss, CSU, 1987.
Oskar Lafontaine, Die Linke, 2009.

Wahlkampfrituale 1984-2009
(Teil des Zyklus Macht und Ritual)
Politiker sind als rhetorische Figuren eindeutig und trotzdem zugleich austauschbar. Die Bundestagswahlen sind ein idealer Anlass, Strategien der Inszenierung und Selbstinszenierung quer durch alle Parteien zu erkunden. Die medienwirksamen Rituale könnten eine moderne Form des Theaters sein, wenn es da nicht um die erste Position im Staate gehen würde. Die Rollen sind eingeübt, die Hierarchien klar definiert.
Seit 1986 dokumentiert, ergibt sich über die Jahre eine Zeitreise in der Inszenierung der Rituale der Macht. Die Struktur ist beständig und die Oberfläche ist in beständiger Veränderung.
Im Mittelpunkt stehen hier Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Angela Merkel und die Herausforderer Franz Josef Strauss, Rudolf Scharping, Oskar Lafontaine, Johannes Rau, Gregor Gysi, Joschka Fischer, Guido Westerwelle, Edmund Stoiber, Franz Müntefering und Frank Walter Steinmeier.
„Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von

unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht.“
(Michel Foucault)
Kontaktbogen und Vintages