Black East Wild West
Wild West II – Schwund und Wachstum
Rund um die Braunkohlevorkommen führt der immer größer werdende Energiebedarf der Menschen zu hinterlassenen Landschaften und seltsam künstlich wirkenden Wolkenbildungen.
Zugleich kann man die riesigen Bagger, die in den tiefen Lücken und Rissen der Landschaft stehen, beim »Schaufeln des Geldes« beobachten. Hier entsteht durch Schwund an anderer Stelle Wachstum. Der Tagebau frisst sich durch die Ortschaften wie eine Raupe, die sich für die Aktionäre der großen Energieunternehmen bei den jährlichen Hauptversammlungen als Schmetterling entpuppt.
Die Dividenden fördern Konsum, Konsumerfüllung braucht Energie, Erzeugung von Energie braucht Natur. Und die Serverfarmen wachsen mit den digitalen Welten. Jedoch, auch Natur braucht Wachstum. Was geschieht, wenn sich im Klimawandel Schwund und Wachstum umkehren und nun der Lebensraum des Menschen zu schwinden beginnt?
Die Fotografien entstanden in den Jahren 2005 bis 2016.









