Fotoportrait – CDU Kundgebung 2017 mit Angela Merkel in Mainz – Wahl Kampf Ritual

Macht und Ritual – Wahlkampfrituale

Wahl Kampf Ritual

Fotografien aus den elf Bundestagswahlkämpfen
der Jahre 1987 bis 2025

Die Kundgebungen der Bundestagswahlen sind ein idealer Anlass, Strategien der Inszenierung und Selbstinszenierung quer durch alle demokratischen Parteien zu erkunden. Die medienwirksamen und auf Politiker rückwirkenden Wahlkampfrituale könnten eine moderne Form des Theaters sein, wenn es da nicht um die erste Position im Staate gehen würde.

Kanzlerkandidat Johannes Rau im Bundestagswahlkampf 1986 – Wahlkampfrituale

In über vierzig Jahren veränderten sich nicht nur Politiker und politische Inszenierungen, sondern auch die Räume meiner Begegnung mit ihnen, meine fotografischen Handlungsmöglichkeiten und die medialen Bedingungen, unter denen die Bilder entstanden und verbreitet wurden. Mit jedem Wahlkampf veränderten sich Bühne, Räume, Distanzen und Akteure. So ergibt sich über die Jahre eine fotografische Zeitreise durch Inszenierungen der Rituale der Macht, von ersten Fotografien 1984 bis in das Jahr 2025, mit der die Serie nun abgeschlossen ist.

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1985

Dokumentarfotografie Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine auf dem Alter Markt Dortmund 1985 – Wahlkampfrituale

1985 – Der Auslöser der Serie war eine Wahlkundgebung der SPD auf dem Alter Markt in Dortmund mit Johannes Rau, Hans Jochen Vogel und Oskar Lafontaine. Mehr oder weniger zufällig nahm ich diese fotografische Gelegenheit wahr. Die Zuschauer standen unmittelbar vor der Bühne und zu meiner Überraschung konnte ich AUF der Bühne direkt neben Oskar Lafontaine stehend, inmitten der Szenerie unbekümmert fotografieren. Diese freie Spontanität ist heute undenkbar.

Aus der Perspektive eines Fotografen liegt die Veränderung der Wahlkämpfe in der Freiheit der Handlungsmöglichkeiten und wie man selbst in ein mediales Ritual eingebunden ist. Das verändert die Fotografie. Aber galt die damalige Bewegungsfreiheit im Raum auch für die Wahrnehmung des Geschehens?

1987

»Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht.«

Dokumentarfotografie der Wahlkampfrituale im deutschen Bundestagswahlkampf – Franz Josef Strauss erklimmt das Rednerpult, CDU Kundgebung, Westfalenhalle Dortmund am 4.1.1987

Michel Foucault: Der Wille zum Wissen, 1976

Dokumentarfotografie Kanzlerkandidat Johannes Rau 1987 – Wahlkampfrituale Bundestagswahlkampf und Kritischer Dokumentarismus Helmut Kohl bei einer Wahlkundgebung der CDU 1986 – Wahlkampfrituale Bundestagswahlkampf und Fotojournalismus Willy Brandt bei einer Wahlkundgebung der SPD 1986 – Wahlkampfrituale

1987 – Noch waren die Zugänge zu den Politikern frei. Die Gesten waren bescheiden in ihren Bedeutungen. Noch waren theatralische Armbewegungen und seltsam verrenkte Haltungen mit alten Erfahrungen verbunden. Johannes Rau (SPD) hatte die Wahl gegen Helmut Kohl (CDU) verloren. Bei der Wahlparty der SPD in Bonn war die Emotion des Verlierers nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnung deutlich sichtbar. Die räumliche Nähe machte es möglich, inmitten des Chaos ihn in seinem Moment der Leere festzuhalten.

Es scheint: Die Politiker können in ihrem Verhalten authentisch bleiben, ohne befürchten zu müssen, wegen eines Lachens für Tage in den medialen Headlines zu stehen.

1990

Kritischer Dokumentarismus der Wahlkampfrituale im deutschen Bundestagswahlkampf – Helmut Kohl bei einer CDU Kundgebung 1990

1990 – Blumen. Es ist der erste Wahlkampf nach der Wende. Helmut Kohl inszeniert sich als Mahnmal der Stärke. Die Hierarchien sind deutlich. Der Unterschied in der Augenhöhe Kohls zu seinen Wählern vergrößerte sich vertikal um einige Meter. Die Blumen finden sich immer noch als Gewohnheit bei der SPD ums Rednerpult. Ebenso ist die horizontale Distanz Lafontaines zu seinen Wählern um einige Meter vergrößert. Das zuvor auf ihn verübte Messerattentat einer »Blumenfrau« verschärfte die Sicherheit.

Für das Fotografieren verengt sich der Raum der Bewegungsfreiheit, selbst wenn die Serie im Auftrag einer Illustrierten entstehen sollte.

Der ostdeutsche Politiker Gregor Gysi muss erstmalig einen demokratischen Wahlkampf führen, bei dem die Ergebnisse nicht wie von sozialistischer Geisterhand vorherbestimmt sind. Er steht zwischen zwei Tischen zum Diskurs bereit und fasst sich in seiner neuen politischen Rolle an den Hals.

Fotografie – Rede Oskar Lafontaine 1990 in Köln – Wahlkampfrituale Dokumentarfotografie und Fotojournalismus – Gregor Gysi in Köln, 1990 – Wahlkampfrituale

1994

Dokumentarfotografie Wahlkampfrituale – Helmut Schmidt und Johannes Rau 1994 – Fotojournalismus Dokumentarfotografie Wahlkampfrituale – Die SPD Elite auf erhöhtem Podest 1994 – Fotojournalismus Dokumentarfotografie Bundeskanzler Helmut Schmidt SPD 1994 – Wahlkampfrituale

1994 – Die Lust an einer Inszenierung des Abendmahls scheint an Bedeutung zu gewinnen. Helmut Kohl sitzt nahezu unerreichbar für die Wähler inmitten seiner Apostel. Irgendjemand wird ihn später verraten.

CDU: Damit es wieder aufwaerts geht – Wahlkampfrituale 1994

Johannes Rau und Helmut Schmidt sind sich ihrer Pose bewusst und spiegeln einander. Die SPD platziert zwar mehr Apostel auf der Bühne, diese sind aber nach Relevanz nach hinten sortiert und werden aufgrund der Höhe der Bühne für die Wähler nahezu unsichtbar. Einerseits finden sich die Gesten und räumlichen Anordnungen der Gewohnheiten chauvinistischer Macht wieder, aber andererseits beginnt sie sich bereits mit einem lockeren Entertainment zu umgeben.

Dokumentarfotografie Bundeskanzler Helmut Kohl CDU 1994 – Wahlkampfrituale Fotografie – Rede Angela Merkel 1994 – Wahlkampfrituale

1998

1998 – Der Ring. Helmut Kohl hinterlässt eine eigenartige Stille in seiner Partei, während Gerhard Schröder Fahrt aufnimmt, um von Links (von ihm aus gesehen) ungebremst die Mitte zu verfehlen. Die Aufstellung der Bodyguards erinnert an die Türsteher des Kölner Milieus.

Helmut Kohl, Theo Waigel und Wolfgang Schäuble 1998

Die Bewegungen aller im Raum verändern permanent die Wahlmöglichkeit der Zeichen. Wenn ich nach Roland Barthes ein Punktum in den Fotografien aus dem Wahlkampf 1998 benennen müsste, wäre es der Ring von Joschka Fischer, der auf den Übergang von einer autoritären Welt hin zu einer Zivilisation einer gleichberechtigten und vielfältigen Gesellschaft verweist.

Alles schien möglich, jedoch nicht: ein Zurück in ein weit davor.

Bundestagswahlkampf und Fotojournalismus Helmut Kohl bei einer Wahlkundgebung der CDU 1998 – Wahlkampfrituale WAHL KAMPF RITUAL Menschenmassen in Westfalenhalle Dortmund 1998 Fotografie – Oskar Lafontaine 1998 – Wahlkampfrituale Fotografie – Tanzeinlage bei der CDU 1998 – Wahlkampfrituale Gerhard Schröder SPD bei einer Kundgebung 1998 – Wahlkampfrituale Digitalis – Illustration zum Wahlvolk einer Kundgebung Fotografien – Wahlkampfkundgebung Gerhard Schröder SPD 1998 – Die neue Mitte
»Und doch findet er zu Lösungen, die das Vertraute in einen neuen Kontext rücken und dadurch in seiner Selbstverständlichkeit ins Wanken bringen. Er entlarvt die Politik als Theater. Kühne Ausschnitte, mutige Perspektiven, eine nicht alltägliche Low-key-Asthetik relativieren den Glanz derer, die gewohnt sind im Licht und im Mittelpunkt zu stehen. Kohl gegen Schröder, Schäuble gegen Lafontaine – Bernd Arnold zeigt sie als ›rhetorische Figuren‹: eindeutig und zugleich austauschbar. Bernd Arnold hat Politik fotografiert, ein konkretes Ereignis. Doch seine Bilder weisen über den Event hinaus. Man wird sie noch mit Staunen mustern, wenn andere regieren. Wer auch immer.«

Hans-Michael Koetzle: Choreographie der Macht, Leica World 1/2000

Dokumentarfotografie Oskar Lafontaine 1998 – Wahlkampfrituale Dokumentarfotografie Norbert Blüm 1998 CDU – Wahlkampfrituale Fotografie aus der Serie Wahlkampfrituale – Bodyguards und Sicherheit 1998 Fotografie Außenminister Joschka Fischer (Die Grünen), 1998

2002

2002 – War da was? Edmund Stoiber verliert gegen Gerhard Schröder.

Vor Angela Merkels »Image-Wandlung« für die spätere Kanzlerkandidatur, kündet sie in der Kölner Fußgängerzone vom Besseren. Trotz mehrmaliger Versuche gelingt es mir nicht wirklich, das Bild in Schwarzweiß umzuwandeln. Es ist die Ruhe vor der sich beschleunigenden digitalen Zeitenwende, die die Fotografie, aber noch viel mehr die Politik verändern wird.

Fotografie – Farbige Angela Merkel 2002 Dokumentarfotografie Edmund Stoiber CSU 2002 – Wahlkampfrituale

2005

Digitalis – Von Spur zu Code. Wahl Kampf Ritual – Kapitel 2005

2005 – Die Frau aus dem Osten. Es sind nur drei Jahre vergangen, aber für die Fotografie hat sich in dieser Zeit ALLES verändert. Fotografiert wird jetzt analog-tradiert auf einem digitalen Bildträger.

Helmut Kohl sitzt nun in der zweiten Reihe. Das Abendmahl-Bildnis ist in verräterischer Weise zugunsten einer lockeren Aufstellung mit Angela Merkel im Mittelpunkt gewichen. Gregor Gysi hat sich in der BRD etabliert und hebt die Linke. Gerhard Schröder nähert sich gestisch seinem russischen Freund und dessen autokratischer Macht an.

Angela Merkel Fans 2005 CDU – Wahl Kampf Ritual Altkanzler Helmut Kohl auf Parteitag CDU 2005 – Wahlkampfrituale Angela Merkel singt Hymne auf Parteitag CDU 2005 – Wahlkampfrituale
Fotografie Außenminister Guido Westerwelle FDP, 2005
Gregor Gysi Die Linke ballt die Faust in Köln, 2005 – Wahlkampfrituale Fotografie Gerhard Schröder SPD ballt die Fäuste, Berlin 2005 – Wahlkampfrituale Gerhard Schröder Kundgebung SPD in Dortmund 2005 – Wahlkampfrituale Fotografie Franz Müntefering 2005 – Wahlkampfrituale

2009

2009 – Die Gesten. Frank-Walter Steinmeier findet seine Hochform im Theatralischen, während Angela Merkels gestische Kraft im Dezidierten liegt. Sahra Wagenknecht scheut noch den Wahlkampf, während Oskar Lafontaine und Guido Westerwelle den sie umgebenden Raum mit unerwarteten Zeichen füllen.

Fotografie Angela Merkel CDU 2009 Wahlkampfrituale

Die Digitalisierung zwingt die Fotografierenden, ihre Daten, während die Politisierenden sich noch mitten in ihrer Rede befinden, zügig zu senden. Auf den Displays in den Redaktionen rauschen täglich tausende Fotos in Briefmarkengröße vorüber. Wie viel Zeit bleibt für das akribisch extrahierte Detail aus der Wirklichkeit, um gesehen zu werden?

Frank Walter Steinmeier SPD 2009 – Wahlkampfrituale Bundeskanzlerin Angela Merkel CDU Kraft für 2009 Wahlkampfrituale
Guido Westerwelle FDP ballt Faust 2009 – Wahlkampfrituale Sahra Wagenknecht 2009 – Wahlkampfrituale Dokumentarfotografie und Fotojournalismus – Inszenierung und Wahlkampfrituale Oskar Lafontaine 2009 Dokumentarfotografie und Fotojournalismus – Inszenierung und Wahlkampfrituale Oskar Lafontaine 2009 Dokumentarfotografie und Fotojournalismus – Inszenierung und Wahlkampfrituale Oskar Lafontaine 2009

Das Theatralische in der Politik

»Prägnanter ist sein Vorgehen wohl nicht zu beschreiben. Arnolds steten Impuls, gesellschaftlich relevante Rituale der Gegenwart zu erkunden, mag man vielleicht am besten als ›visuelle Soziologie‹ bezeichnen.

Insbesondere die Bilder der sieben Bundestagswahlkämpfe, die er bisher begleitet hat, legen einen kalten Blick auf das komplexe Gewebe von ausgeklügelten Inszenierungsstrategien frei, um wie mit einem Seziermesser ins Innere, ja Wesenhafte dieses politischen Phänomens vorzudringen. Das tut nicht selten weh. Posen statt Verlautbarungen, Gesten statt Versprechungen, Mimen statt Worte treten unerwartet hervor, wenn eine uns sattsam bekannte Politikerelite in den Blickpunkt der Analyse gerät. Anschnitte, Blendungen und Leerstellen gehören hierbei zu den stilistischen Einsatzmitteln.

Das anachronistische Schwarzweiß, wie man es aus der Reportagefotografie vergangener Tage kennt, wird hier ebenfalls instrumentalisiert, um Nebensächlichkeiten zu eliminieren. Das Bildresultat geht ins Mark: Denn das Theatralische der Politik verdichtet sich zu einer existentiellen Parabel über Maske und Mensch, über den unerbittlichen Willen zur Macht um den Preis von Leere und Einsamkeit.«

Christoph Schaden in Freelens Magazin, Nr. 30, 2010

Fotografie Oskar Lafontaine in seinem Dienstwagen, Die Linke, 2009 in Mainz

2013

Digitalis Massen Wahlvolk bei Kundgebung Kapitel 2013 Angela Merkel CDU erhebt mahnend den Zeigefinger 2013 – Wahl Kampf Ritual Angela Merkel und Kristina Schröder CDU 2013 Wahlkampfrituale

2013 – Halten. Es beginnt die Zeit des Festhaltens, das zukünftigen Politikern Arbeit hinterlassen wird. Peer Steinbrück, Gerhard Schröder und Angela Merkel halten fest, was noch da zu sein scheint.

Fotojournalismus, Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, SPD, mit Urkunde 2013, Wahlkampfrituale Fotojournalismus, Angela Merkel und Kristina Schröder CDU 2013 Wahlkampfrituale Angela Merkel CDU in Ludwigshafen 2013 Wahlkampfrituale

Wahlkämpfe als Metapher

»Wie ›Pressefotografie‹ aussehen könnte, wenn unsere Zeitungen mutiger, unsere Supplements politischer, unsere Zeitschriften innovativer wären, das zeigt der 1961 geborene Bernd Arnold (Das Kölner Heil), der die Republik da erkundet, wo das politische Geschäft ins Symbolhafte mutiert. Seine Bildsprache ist dunkel, visionär. Kühn die Anschnitte. Er liebt die Kunst der Andeutung. Libération hat dergleichen gepflegt. Immerhin gibt es jetzt ein Buch als Appetizer – großartig.«

Hans-Michael Koetzle: Photo International, 2/2014

Gerhard Schröder im Wahlkampf, 2013, Wahlkampfrituale Oskar Lafontaine, Die Linke, 2013, Wahlkampfrituale

2017

SPD Bundesparteitag mit Martin Schulz in Dortmund 2017 – Wahl Kampf Ritual

2017 – Glaube und Distanz sind eine ungewohnte Wortkombination im demokratischen Wahlkampf. Doch wenn Rituale der Macht kaum merklich die Inhalte überlagern, wirken Angela Merkel, Sahra Wagenknecht und Christian Lindner mitunter seltsam entrückt.

Und mit einer inszenierten räumlichen Distanz bleibt Martin Schulz im medialen Stimmengewirr wie auch in der eigenen Partei unerhört.

Fotoportrait – CDU Kundgebung 2017 mit Angela Merkel in Mainz – Wahl Kampf Ritual Wahlkampf Ritual Sahra Wagenknecht (Die Linke) bei Kundgebung 2017 – Fotojournalismus FDP Christian Lindner 2017 in Bonn – Wahl Kampf Ritual SPD Bundesparteitag mit Martin Schulz in Dortmund, 2017 – Wahl Kampf Ritual FDP Christian Lindner 2017 in Bonn – Wahl Kampf Ritual FDP Christian Lindner 2017 in Bonn – Wahl Kampf Ritual Angela Merkel auf Kundgebung in Mainz, 2017 – Wahl Kampf Ritual

2021

2021 – In der Schwebe. Die Inszenierungen wurden hemdsärmelig, zugleich räumlich rund und flach. Als Olaf Scholz, Fotografie Annalena Baerbock in Köln, 2021 – Wahl Kampf RitualAnnalena Baerbock, Robert Habeck und Christian Lindner um die Macht kämpften, ahnten sie wohl kaum, welche unfassbar tiefgreifenden Entscheidungen ihnen noch bevorstehen sollten. Armin Laschet hatte wohl, als Folge eines Lachens zum falschen Zeitpunkt, letztlich verdammtes Glück gehabt, nicht Bundeskanzler werden zu müssen.

Fotografie Portrait Armin Laschet auf Kundgebung in Neuss, 2021 – Wahl Kampf Ritual Nicht lachen! – Portrait Armin Laschet auf Kundgebung in Neuss, 2021 – Wahl Kampf Ritual Portrait Oskar Lafontaine in Oldenburg, 2021 – Wahl Kampf Ritual Portrait Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine in Oldenburg, 2021 – Wahl Kampf Ritual
Fotografie – Christian Lindner in Köln 2021 – Wahlkampfrituale Fotografie Portrait Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine in Oldenburg, 2021 – Wahl Kampf Ritual Annalena Baerbock in Köln, 2021 – Wahl Kampf Ritual Fotografie Annalena Baerbock in Köln, 2021 – Wahl Kampf Ritual Fotografie Annalena Baerbock in Köln, 2021 – Wahl Kampf Ritual Fotografie – Robert Habeck in Köln 2021 – Wahlkampfrituale Der zukünftige Bundeskanzler Olaf Scholz auf dem Heumarkt in Köln, 2021 – Wahl Kampf Ritual Der zukünftige Bundeskanzler Olaf Scholz auf dem Heumarkt in Köln, 2021 – Wahl Kampf Ritual Fotografie – Robert Habeck in Köln 2021 – Wahlkampfrituale

2025

2025 – Stille.Wahlkundgebung mit Friedrich Merz in Bonn, 2025 – Wahl Kampf Ritual Im Kampf um Macht ist die Demokratie selbst zum Gegenstand der Auseinandersetzung geworden. Das wird in Erschöpfung sichtbar. Nach elf Bundestagswahlen stellt sich unerwartet die bisher kaum vorstellbare Frage: Wird sich die Demokratie gegen die erstarkenden Autokratien behaupten können?

Wahlkundgebung mit Friedrich Merz in Bonn, 2025 – Wahl Kampf Ritual Fotografie – Oskar Lafontaine BSW in Wuppertal 2025 – Wahlkampfrituale Wahlkundgebung mit Friedrich Merz, Streek in Bonn, 2025 – Wahl Kampf Ritual Fotografie – Oskar Lafontaine BSW in Wuppertal 2025 – WahlkampfritualeWahlkundgebung mit Christian Lindner in Köln, 2025 – Wahl Kampf Ritual
Kundgebung mit Robert Habeck (Die Grünen) in Köln, 2025 – Wahl Kampf Ritual
Abschlusskundgebung mit Bundeskanzler Olaf Scholz in Köln, 2025 – Wahl Kampf Ritual Lichtermeer bei den Grünen, 2025 – Wahl Kampf Ritual Kundgebung mit Robert Habeck (Die Grünen) in Köln, 2025 – Wahl Kampf Ritual Bodyguard auf Wahlkundgebung der FDP, 2025 – Wahl Kampf Ritual
Monografie und Fotobuch WAHL KAMPF RITUAL

Fotobuch
Wahl Kampf Ritual
113 Fotografien (1984–2013) und 10 Illustrationen, Text Christoph Schaden, Gestaltung Knut Schötteldreier, 192 Seiten, Verlag Edition Panorama, Mannheim 2013

Edition
Edition – So habe ich es gesehen
Über die zukünftigen Bilder politischer Ereignisse und deren Wahrnehmung, Künstlerzeitung #3, Köln 2022

Texte zur Fotografie
Choreographie der Macht
Hans-Michael Koetzle, Leicaworld 1/2000

Eröffnungsrede Macht und Ritual
Rede von Dr. Christoph Schaden, Stadtmuseum Köln 2006

Die Wirkkraft des fotografischen Bildes
Stefanie Lieb, Zwischenraum 01/2014

Essays
Über die Zukunft der Fotografie
Im Zeitalter Künstlicher Intelligenzen
Essay, 28 Fotografien und 5 Abbildungen
Klappenbroschur, 14,5 cm x 19,8 cm, 352 Seiten, morisel, 2026 Neu!

Die Welt der Neuen Bilder
Dokumentarfotografie und KI
Essays, 25 sw Abbildungen, 144 Seiten, morisel, 2023

Abzüge
Vintage Silbergelatineabzüge und
Archival Pigment Prints unterschiedliche Formate 24 × 30 cm bis 80 × 120 cm

Installation der Fotoserie Wahl Kampf Ritual auf der Kunstmesse art Karlsuhe 2017